Unser Roadtrip beginnt!

Tag 1: Dobl - San Daniele del Friuli

Dieses Mal gingen wir den Roadtip schon etwas realistischer an, denn das Packen eines Wohnmobils für fast 3 Wochen sollte nicht unterschätzt werden. Unser erstes Ziel zum Übernachten war die Schinken-Metropole San Daniele del Friuli im nördlichen Italien. Wir planten für den ersten Tag rund 3 Stunden Fahrzeit ein. Aufgrund der guten Verkehrslage ging der Plan auch auf.

Nach einem gemütlichen Abendessen am Stellplatz in San Daniele del Friuli ging es dann bald ins Bett.

Wetter: Sonne mit Wolken bei gelegentlichen Regenschauern, 20°C
Zurückgelegte Kilometer: 300km
Übernachtung: Stellplatz San Daniele del Friuli, N 46°09'22", E 13°00'48"

Tag 2: San Daniele del Friuli - Ciano D'Enza

An unserem ersten vollen Reisetag gab es zuerst etwas Sightseeing in San Daniele del Friuli. Wir waren bereits früh unterwegs, die Geschäfte waren eigentlich noch alle zu und so genossen wir in Ruhe die Gassen von San Daniele. Am Ende des Spaziergangs fanden dann aber doch schon ein kleines Feinkostgeschäft, in dem wir uns mit dem ersten Schinken eindeckten.

Um 10:00 brachen wir dann Richtung Parma auf, wo wir gegen 16:00 rasch einen Parkplatz in der Nähe des Zentrums fanden.

Von dort gingen wir rund 2km zu Fuß in das Zentrum von Parma. In der Innenstadt war vorallem der Dom mit seiner Kuppel und den Wandmalereien beeindruckend. Zahlreiche kleine Gässchen luden dann noch zum Flanieren ein. In einem der Gässchen fanden wir ein zweites Mal an diesem Tag ein kleines Geschäft, wo wir unseren Schinkenvorrat (diesmal mit Parma-Schinken) vergrößerte.

Am Abend fuhren wir noch etwas aus Parma raus und fanden in einem kleinen Ort einen gebührenfreien Stellplatz. Zu beginn waren dort zwar noch Tennis- und Baseballspiele im Gange, aber ab ca. 20 Uhr war es komplett ruhig. Ausser dem Regen, der im Laufe der Nacht immer stärker und lauter wurde, war nichts mehr zu hören. Zu stark fortgeschrittener Stunde gab es noch einen ziemlichen Sturm mit einem Blitzeinschlag ganz in unserer Nähe, aber Gottseidank blieb bei uns alles in Ordnung und so schliefen wir bis am nächsten Morgen mehr oder weniger gut weiter.

Wetter: bewölkt, 19-23°C
Zurückgelegte Kilometer: 375km
Übernachtung: offizieller Stellplatz in Ciano d'Enza (44.599896, 10.415337) auf dem es auch Entsorgungsmöglichkeiten gab. Leider habe ich keine Koordinaten für den Parkplatz in Parma, aber mit dem Kastenwagen war das Parken auf dem öffentlichen Parkplatz kein Problem und ich hatte auch nicht das Gefühl, dass es dort unsicher war.

Tag 3: Ciano D'Enza - Levanto

Der 3. Tag begann wettermäßig gleich wie die Nacht des 2. Tages - mit starkem Regen. So machten wir uns gleich nach dem Frühstück auf Richtung Levanto. Leider wollte uns das Navigationsgerät zuerst über einen Berg auf allen möglichen kleinen Straßen leiten. Das wollte ich jedoch nicht und so fuhren wir ca. 20min in die "falsche" Richtung. Ich vergrößerte dann die Breite des Wohnmobils im Navi auf 2.5m (es war eigentlich nur 2,05m breit) und schon waren die Vorschläge etwas realistischer. Wir fuhren also wieder zurück nach Ciano D'Enza, wo wir auch noch einen Tankstopp einlegten. All in all waren wir also nach einer Stunde noch immer dort, wo die Reise an diesem Tag ihren Ausgangspunkt nahm.

Aufgrund des schlechten Wetters und um nicht noch mehr Zeit zu verlieren, entschieden wir uns für die Fahrt auf der Autobahn bis Levanto. Dort kamen wir dann auch um 11:00 an. Zuerst genossen wir den Blick auf das Meer und dann ging es weiter zum Campingplatz Dolce Acqua, wo wir für 2 Nächte eincheckten.

Nach dem Einparken und Mittagessen (Nudeln mit selbstgemachter Tomatensauce) war eine Mittagspause angesagt. Am Abend ging ich mit Sammy noch einen kleinen Hügel rauf, von wir einen schönen Ausblick über den Strand von Levanto hatte.

Wetter: Vormittags Regen und 9°C; in Levanto bewölkt und windig bei 19°C
Zurückgelegte Kilometer: 167km
Übernachtung: Der Campingplatz Acqua Dolce liegt nur 5 Gehminuten vom Zentrum von Levanto und 20 Gehminuten vom Bahnhof Levanto entfernt. Er ist daher gut geeignet, um Cinque Terre zu besuchen oder im Nationalpark Wanderungen zu unternehmen. Der Campingplatz selbst ist sauber, die Sanitäranlagen geschlossen und beheizt, was vorallem an kühleren Tagen wirklich angenehm ist.

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Der Artikel wurde zuletzt am 30.08.2020 geändert.