Meine Ausrüstung für den Wintersport

Grundsätzlich halte ich nichts von den Materialschlachten so mancher Amateure, wo die angesagteste Marke gerade gut genug ist. Für mich müssen die Geräte funktionell sein und die Qualität beziehungsweise das Preis-Leistungsverhältnis stimmen. Die Marke ist zweitrangig und bei entsprechender Pflege hat man mit fast jedem Gerät lange Freude.

Bei der Kleidung hat sich das Zwiebelschalensystem bewährt - mehrere Schichten, die bei Änderung der Temperaturen abgelegt werden können. Atmungsaktive Unterwäsche transportiert den Scheiß weg von der Haut und verhindert Verkühlungen, wenn man nach anstrengenden Aufstiegen eine Pause einlegt.

Die Schneeschuhe

Ich verwende Schneeschuhe von TUBBS*. Die sind zwar im oberen Preissegment angesiedelt, aber ich hatte bei einem Lagerabverkauf Glück und konnte sie um etwas mehr als den halben Listenpreis ergattern.

Sie haben stabile Seitenschienen, Eiskrallen aus Stahl und die Bindung ist sogar mit Handschuhen einfach zu bedienen. Mit 2,1 Kilogramm gehören die Schneeschuhe zwar nicht zu den Leichtgewichten, jedoch war mir ein guter Halt und hohe Stabilität der Schneeschuhe am wichtigsten. Die Langlebigkeit der hinteren Riemen muss sich erst erweisen, denn sie sind im Gegensatz zu Modellen von manchen Mitbewerbern aus Gummi und nicht aus einem Textilband. Die aufklappbare Aufstiegshilfe erleichtert das Erklimmen steiler Hänge.

Zu beginn waren die Schneeschuhe etwas ungewohnt, auch wegen ihrer Größe. Doch nach etwas Übung bewährten sie sich sowohl bei tiefem Pulverschnee als auch bei gefrorenem bis teilweise eisigem Schnee.

Die Stöcke

Auch bei den Stöcken stand für mich die Stabilität an erster Stelle. Weiters sollten sie nicht zuviel wiegen und wenn möglich keine Drehfixierung haben (dies war jedoch ein sehr subjektiver Wunsch). Teleskop-Stöcke von Seven Summits (dies war eine Eigenmarke von Sport Eybl, der 2014 von der englischen Sporthandelskette Sports Direct übernommen wurde) hatten für mich das beste Preis-Leistungsverhältnis.

Verwendet man die Stöcke viel zum Schneeschuhwandern, so sollte darauf geachtet werden, dass die Teller auch ausgetauscht werden können. Vorallem bei tiefem Pulverschnee sind Teller mit größerem Durchmessen sehr von Vorteil. Günstige Modelle bieten diese Möglichkeit nicht immer.

Der Wanderrucksack

Beim oben genannten Lagerabverkauf konnte ich auch einen Rucksack von VAUDE* günstig erwerben.

Er besitzt ein gutes respiratorisches Rückensystem, das Schwitzen auch bei längeren Touren und höheren Temperaturen verhindert und ihn angenehm tragen lässt. Mit den drei Taschen und dem integrierten Regenschutz ist er sehr funktionell und durchdacht designed.

Die Größe reicht für Tagestouren zu zweit, wo man hauptsächlich Regenschutz und Proviant mitnimmt. Bei Schneeschuhen stößt er jedoch aufgrund seiner Größe und auch der vorhandenen Schlaufen an seine Grenzen. Hier würde ich einen etwas größeren Rucksack wählen, vorallem auch in Hinblick auf noch mehr Raumbedarf für Kleidung zum Wechseln. Für Wander- oder Radtouren mit überschaubarer Ausrüstung und Kleidung kann ich ihn trotz des nicht unbedingt günstigen Preises auf jeden Fall empfehlen.

Die Snowboardausrüstung

Mein Traum wäre ja, mit den Schneeschuhen den Berg erklimmen und mit dem Snowboard über den unberührten Hang hinuntergleiten. Soweit die Vorstellung Lächelnd

Das Snowboarden begann ich mit einem Oxygen Raceboard vor rund 20 Jahren und seither leistet mir das Board immer noch gute Dienste. Sind die Kanten geschliffen und der Belag neu, möchte ich mit keinem anderen tauschen. Die Länge, das Gewicht und auch die Bindung (für Hardboots) machen es jedoch ungeeignet für jegliche Aufstiege. Und so muss dieser Traum noch etwas warten oder statt dem Snowboard kommt einfach ein Zipfelbob mit Zwinkernd

Ich wurde von keiner der genannten Firmen beauftragt oder unterstützt und empfehle nur jene Produkte, von denen ich auch selbst überzeugt bin beziehungsweise die ich auch selbst verwende. Durch den Klick auf die Links, Produktbilder oder Banner und einem anschließenden Kauf unterstützt du diese Seite ohne jegliche Nachteile.

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Der Artikel wurde zuletzt am 11.08.2017 geändert.
Das bin ich - Johannes Gruber
Geschrieben von

Reisen, Fotografieren, neues entdecken... Die Brötchen in der Software-Entwicklung verdienend, bin ich in meiner Freizeit auf der Suche nach neuen Plätzen und halte gerne besondere Momente mit der Kamera fest.

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